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Geltungszeitraum von: 01.01.1995

Geltungszeitraum bis: 31.12.2009

Einkommen- und Lohnsteuer;
steuerliche Erfassung des geldwerten Vorteils aus der privaten Mitbenutzung des Amtstelefons

Bekanntmachung des Evangelischen Oberkirchenrats vom 22. Mai 1995

(GVBl. S. 120)

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1 Nach Abschnitt 70 Abs. 2 Nr. 12 der Lohnsteuerrichtlinien gehören die vom Arbeitgeber übernommenen festen und laufenden Kosten eines Telefonanschlusses in der Wohnung des Arbeitnehmers zum steuerpflichtigen Arbeitslohn.
2 Nach dem Erlaß des BMF S 2350 A-6/77 vom 11. Juni 1990 ist eine Erstattung der Grundgebühren nur noch dann zugelassen, wenn der Telefonanschluß als Zweitanschluß in der Wohnung eingerichtet worden ist und so gut wie ausschließlich für dienstliche Gespräche genutzt wird. 3 Demgemäß wird die Bekanntmachung vom 9. Juli 1986 (GVBl. S. 122) rückwirkend für das Jahr 1994 aufgehoben. 4 Dies bedeutet, daß die in dieser Bekanntmachung festgesetzten Werte keine Gültigkeit mehr haben. 5 Die geldwerten Vorteile werden wie bisher jährlich anhand eines Fragebogens ermittelt.
6 Der geldwerte Vorteil verringert sich jeweils um die geleisteten Telefonerstattungen der Stelleninhaber.